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Satzung Förderverein Vierländer Ewer e.V.

 

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Verein trägt den Namen Förderverein Vierländer Ewer e.V.
  2. Er hat seinen Sitz und seinen Gerichtsstand in Hamburg.
  3. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.
  2. Der Verein fördert und betreibt die Pflege und Erhaltung von Kulturwerten der Region in und um Hamburg und Bergedorf und der Vier-und Marschlande. Der Verein beteiligt sich an der Erforschung derRegionalgeschichte, indem er die historische Bedeutung der Kleinschifffahrt, insbesondere auch die Bedeutung der Vierländer Gemüseewer für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Region erforscht und die Ergebnisse durch Herausgabe von Schriften und Publikationen, durch Vorträge oder andere Veranstaltungen wissenschaftlicher oder belehrender Art der Öffentlichkeit zugänglich macht.
  3. Der Verein plant zu diesem Zweck entsprechende historisch bedeutsame Schiffe der Regionalentwicklung nachzubauen oder nachbauen zu lassen, um sie der Öffentlichkeit zu präsentieren und dadurch deren kulturhistorische und wirtschaftliche Bedeutung zu veranschaulichen.
  4. Zur Errichtung von Nachbauten von historischen Schiffen der Region kann der Verein selbst tätig werden, oder andere gemeinnützige steuerbegünstigte Körperschaften bei der Verwirklichung dieses Zieles finanziell und ideell unterstützen

§ 3 Selbstlosigkeit

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Alle Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
  3. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Der Verein hat aktive Mitglieder und Fördermitglieder.
  2. Die Mitgliedschaft kann jede natürliche und juristische Person beantragen, die seine Ziele unterstützt.Über den Antrag auf Aufnahme entscheidet der Vorstand.
  3. Die Mitglieder können jederzeit mit einer Frist von 90 Tagen zum Ende eines Halbjahres durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand ihre Mitgliedschaft aufgeben.
  4. Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat, kann es durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden.
  5. Gegen den Ausschluss kann die nächstfolgende ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung angerufen werden. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist endgültig.

§ 5 Beiträge

  1. Die Mitgliederversammlung kann eine Beitragszahlung und ihre Höhe beschließen.
  2. Die Beitragsordnung kann unterschiedliche Beitragshöhen für natürliche und juristische Personen sowie für Fördermitglieder festlegen.
  3. Die Mitgliedschaft erlischt, wenn das Mitglied länger als 12 Monate mit einem Jahresbeitrag im Rückstand ist.

§ 6 Organe des Verein

  1. Die Mitgliederversammlung
  2. Der Vorstand

§ 7 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr einzuberufen.
  2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder die Einberufung von 1/3 der Mitglieder unter Angabe von Gründen vom Vorstand verlangt wird.
  3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand mindestens 4 Wochen vor der Versammlung bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.
  4. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind mit einer Einladungsfrist von mindestens 2 Wochen durch den Vorstand einzuberufen.
  5. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für
    • Wahl und Abberufung des Vorstandes
    • Entgegennahme, Prüfung und Genehmigung des Geschäftsberichtes des vorangegangenen Jahres
    • Bestellung des Kassen-und Rechnungsprüfers
    • Änderungen der Satzung oder der Beitragsordnung
    • Entscheidungen über die Einrede betreffend den Ausschluss eines Mitgliedes
  6. Anträge an die Mitgliederversammlung müssen spätestens 2 Wochen nach Einberufung an den Vorstand gerichtet werden, um in die Tagesordnung aufgenommen zu werden
  7. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen ist.

§ 8 Stimmrecht und Beschlussfassung

  1. Jedes aktive Mitglied hat eine Stimme in der Mitgliederversammlung. Das Stimmrecht für natürliche Personen ist nicht übertragbar. Das Stimmrecht für juristische Personen wird von einem schriftlich benannten Vertreter ausgeübt.
  2. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht.
  3. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
  4. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung eines Antrages.
  5. Für Satzungsänderungen ist die Mehrheit von Dreivierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.
  6. Die Versammlung istbeschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß und fristgerecht einberufen worden ist.

§ 9 Vorstand

  1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus
    • mindestens 3 gleichberechtigten Mitgliedern
  2. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt und bleiben bis zur Neuwahl im Amt.
  3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die Vorstandsmitglieder. Vertretungsberechtigt sind jeweils 2 von ihnen gemeinsam.

§ 10 Aufgaben des Vorstandes

  1. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins.
  2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind; er entscheidet durch Mehrheitsbeschluss.
  3. Der Vorstand erstattet jährlich einen Bericht über die Tätigkeit des Vereins.

§ 11 Rechnungsprüfer

  1. Die Mitgliederversammlung wählt 2 ehrenamtliche Rechnungsprüfer für die Amtsdauer von 3 Jahren. Die Wiederwahl ist statthaft. Die Rechnungsprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören.

§ 12 Auflösung des Vereins

  1. Der Verein kann auf einer ordentlichen Mitgliederversammlung in erster Sitzung mit Dreivierteln der Stimmen aller aktiven Mitglieder aufgelöst werden.
  2. Kommt das erforderliche Quorum von Dreivierteln der Stimmen aller Mitglieder nicht zustande, so kann der Verein auf einer nächsten Sitzung mit der Mehrheit von Dreivierteln aller anwesenden Mitglieder aufgelöst werden. Zu dieser Sitzung ist neuerlich mit einer Frist von 4 Wochen nach Beendigung der ersten Sitzung mit dem ausdrücklichen Hinweis auf das Verfahren einzuladen.
    1. Das Vereinsvermögen soll im Falle einerAuflösung oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft der Region zwecks Verwendung zur Förderung der Pflege und Erhaltung von Kulturwerten fallen. Der Empfänger des Vermögens hat dies unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung zu verwenden.
    2. Sollte dies nicht zu verwirklichen sein, fällt das Vermögen an die Stiftung Hamburg Maritim, die das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung zu verwenden hat.

Beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 21.11.06 in Hamburg Bergedorf.